Tollwut
Anzeigepflichtig bei den Behörden
Bei Tollwut-Verdacht muss unverzüglich der zuständige Amtstierarzt informiert werden. Es besteht Anzeigepflicht.
Ursache
Die Tollwut wird durch Viren übertragen.
Dies passiert vor allem durch Biss , aber auch durch Tröpfcheninfektionenen, bei infizierten wildlebenden Fleischfresser (Füchse, Fledermäuse, Wölfe, …).
Sterblichkeitsrate
++++
Erste Symptome
- Verhaltensänderungen z. B. Aggressivität, Übererregung, unmotiviertes dauerndes Bellen
- starkes Speicheln
- Schluckstörungen
Weitere zusätzliche Verlaufssymptome
- Immer höhere Erregungszustände
- Schluckstörungen
- Schaum aus dem Maul
- bis kurz vor dem Tod Lähmungen (es kommt zum Festliegen)
Tödlich!
Einmal ausgebrochen, endet es immer tödlich!
Bei Verdacht oder Unsicherheit, ob der Hund geimpft wurde, werden die Hunde für ggf. Monate unter Quarantäne beim Amtsarzt gestellt.
Das Virus kann vom Hund auf andere Lebewesen übertragen werden.
Core (Muss)-Impfung
Die Erkrankung kann nur dann vermieden oder in der Ausbruchsheftigkeit verringert werden, indem geimpft wird.
Impfrisiken
Die Risiken von Impfungen sind im Vergleich zu den Folgen harmlos:
Meist ein Tag Müdigkeit oder eine kleine Wundschwellung, die zeigt, dass das Immunsystem arbeitet. Wenn es zu Nebenwirkungen kommt, ist die häufigste eine allergische Reaktion, die schnell behandelt werden kann.
Impfwirkungsgrad
Manchmal können trotz Impfungen Erreger in den Körper gelangen, die Impfung mildert alles ab und es kommt nur zu leichten Symptomen.
Grundimmunisierung
Damit der Impfschutz stabil ist, wird zunächst eine Grundimmunisierung durchgeführt und dann in regelmäßigen Abständen aufgefrischt.
Welpen müssen häufiger geimpft werden, weil in ihrem Blut mütterliche Abwehrstoffe vorhanden sind, die Impfung unwirksam machen könnten.
Impfschema
- 12., 16. Woche und mit 15 Monaten
- ab dem 2. Lebensjahr abhängig vom Präparat im 3jähren Abstand
- Wer jagdlich arbeitet, sollte aber weiterhin jährlich impfen lassen.
