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Wenn einer eine Reise tut...

So beginnt ein bekanntes Sprichwort, das im Fall "Reisen mit Hund" eine ganz neue Bedeutung bekommt - am ehesten trifft hier die folgende Auslegung zu:

"Wenn einer eine Reise tut, ...
...dann hat er viel zu beachten!":

Zunächst sollten alle Hinweise bezüglich der Einreise in das entsprechende Reiseland berücksichtigt werden. Hier ein sinnvoller Ratgeber von Intervet: "Einreisebestimmungen für Hund und Katzen".

Nicht alle Urlaubsziele sind für Hunde geeignet, alte und kranke Hunde sollten dem Streß einer langen Reise nicht ausgesetzt werden.

Berücksichtigen Sie bei längeren Autoreisen, dass Sie genügend Pausen einlegen, Ihren Hund mit Wasser und Futter versorgen. Wir persönlich haben in unserem Kombi (mit Klimaanlage) immer einen Reise-Wassernapf für unsere Hunde bereitstehen, der immer frisches Wasser vorhält. Ein Kanister mit mindestens 10 l Wasser sollte bei Reisen generell immer im Auto sein. Unsere Labis tragen bei der Fahrt immer ein Halsband mit entsprechender Telefonnummer, falls wir mal einen Unfall haben. Alle zwei bis drei Stunden legen wir auf einen Rastplatz eine Pause ein. Hier haben sie übrigens Flexileinen besonders vorteilhaft gezeigt. Unsere Hunde können sich relativ frei aber auf jeden Fall sicher bewegen.

Lassen Sie Ihren Hund auf Rastplätzen niemals unbeaufsichtigt alleine im Auto, Rassehunde sind teuer und daher sehr begehrt. Denken Sie auch daran, dass es schnell in einem Auto sehr heiß wird. Wir persönlich würden nie ohne Klimaanlage reisen und die Hunde alleine im Auto lassen. Wer keine Klimaanlage hat, sollte vor Reiseantritt in warme Gefilden und in regelmäßigen Abständen seinen Hunde entweder schwimmen lassen (was nur selten geht) oder aber auch das Fell richtig durchnässen.

Wir starten immer ganz früh morgens (gegen 04:00 Uhr) und fahren nie ein Ziel an, dass nicht in max. 10 Stunden zu erreichen ist.

Einen Erste-Hilfe-Koffer sollten Sie immer zur Not griffbereit haben (vgl. unsere Rubrik "Krankheiten von A bis Z" "1. Hilfe Koffer"), fügen Sie diesem noch eine Zeckenzange hinzu und Sie sind für den Notfall gut gerüstet.

Eine gute Planung ist unabdingbar für einen guten Urlaub mit Hund!

Checkliste

  • Bodenanker und entsprechende Leine
  • Decke
  • Erste-Hilfe-Koffer
  • Flexileine
  • Freßnapf
  • Futter
  • Geschirr
  • Halsung
  • Handtücher für Hund
  • Hundebademantel
  • Hundebürste
  • Hundeshampoo
  • Impfpapiere
  • Knochen
  • Kopie Ahnentafel
  • Krankenscheine
  • Lange Leine
  • Leckerli
  • Medikamente: Anti-Durchfall, Metacam, Arnika, Traumeel
  • Moxonleine
  • Signalhalsung
  • Signaljacke
  • Vetbed
  • Wassernapf
  • Zeckenzange
  • Schwimmweste
  • Küchenpapier, Mülltüten
  • Skalibor, Zeckenhalsband

Gesundheitstipp

Wenn Sie mit Ihrem Hund ein südliches Urlaubsland bereisen wollen, sorgen Sie durch Zecken- und Stechmückenschutz vor und vermeiden Sie den Kontakt zu herumstreunenden Tieren.

Zeigt Ihr Hund nach einer Auslandsreise oder auch längere Zeit danach ein verändertes Verhalten, Schwächezustände oder Hautveränderungen, kann der Weg zum Tierarzt mit dem Hinweis auf die vorangegangene Reise lebensrettend sein.Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)

Bis jetzt haben wir bezüglich anderer Reisemittel keine Erfahrungen sammeln können und möchten Ihnen aber gern eine lesenswerte Seite empfehlen: http://www.hundeurlaub.de.

Einfacher reisen– einheitliche EU-Bestimmungen2012

Pressemitteilung vom VDH

Monatelange Wartezeiten, aufwändige und teure Tests – das war einmal: Die Einreise mit einem Hund in Länder wie Schweden oder Großbritannien wird ab dem 1. Januar 2012 einfacher. „Mit dem Jahreswechsel werden die Einreisebestimmungen im Rahmen einer EU-Verordnung vereinheitlicht“, erläutert Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen(VDH). Das gilt vor allem in Hinblick auf die Blutuntersuchung der Tiere, die in manchen Nationen bislang noch vorgeschrieben ist.

Mit diesem sogenannten Titertest wurde traditionell die Wirkung der Tollwutimpfung überprüft – von der Blutentnahme bis zur möglichen Einreise verging eine Wartezeit von mindestens sechs Monaten. Künftig ist der Nachweis der Tollwutimpfung ausreichend, die Einreise kann 21 Tage nach der Impfung erfolgen. Neben Schweden und Großbritannien gelten die vereinheitlichten Einreisebestimmungen auch für Irland und Malta.

Grund für die Vereinfachung ist die seit langem verbesserte Situation in Hinblick auf die Tollwutgefahr. Das bisherige System stammte noch aus dem 19. Jahrhundert, als man versuchte, der Tollwut Herr zu werden. Die Regeln der EU Verordnung 998/2003 mit dem Verzicht auf den Bluttest ab dem Januar 2012 gelten für Tiere aus EU-Ländern so wie einigen Ländern außerhalb der Europäischen Union wie den USA oder Australien. Unverändert gültig sind Vorschriften wie die Kennzeichnung mit Microchip oder das Mitführen des EU-Heimtierpasses.